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Letzte Neuigkeiten - 2012

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Silvesterlauf in Gmünd am 31.12.2012 - Danke an alle LTU-LäuferInnen für die großartige Teilnahme! Mit 38 Finishern in Hobby- und Hauptlauf wurden wir zweitstärkste Gruppe (auf die Siegergruppe fehlten nur 4 Starter). Eine tolle Leistung! Super-Leistung auch von unserem einzigen Nachwuchsläufer: Zeno (vom Sprecher kurz mal als "Enzo" bezeichnet - schnell wie ein Ferrari ist er ja schon) Eggenweber gewann den Nachwuchslauf über 1,3 km. Die besten des Hobbylaufes über 2,6 km waren Nico Layr und Christian Lamatsch auf den Plätzen 6 und 7. Beste des Hauptlaufes waren Martin Leirer und Andi Zechmeister auf den Plätzen 12 und 13. Ein Spitzen-Silvesterlauf, der, auch dank des guten Wetters, sehr gut angenommen wurde und sich zu einem Fixplatz im Silvesterlaufgeschehen entwickelt.

1.Indoor-Marathon in Wien
Am 16. Dezember 2012, zu einer Zeit, wo Marathons bestenfalls in Australien Saison haben, war in Wien in den Hallen des Messegeländes der 1. Indoor-Marathon geplant. Die Ankündigungen ließen die Neugier wachsen: absolut flach, einheitlich 15 Grad Celsius, kein Wind und genau vermessene Strecke. Letzteres ging allerdings daneben, wodurch auch das Übrige ziemlich nebensächlich wurde. Ein Fauxpas, der sogar in internationalen Zeitungen ausgeschlachtet wurde und dem Veranstalter herbe Kritik einbrachte. Schließlich war auch das Startgeld nicht gerade für arme Leute: 75 Euro für Marathon, 65 Euro für Halbmarathon und 55 Euro für Viertelmarathon sind dann doch sehr heftig, wenn man bedenkt, dass man keinerlei Straßensperren und Streckensicherung durch Sicherheitskräfte benötigt, was zB beim WienMarathon alleine schon eine Lawine an Kosten verursacht (dass die Messehallen als Sponsoringgabe zur Verfügung gestellt wurden, davon darf man wohl ausgehen...). Auch wurde kritisiert, dass es für dieses Startgeld nur Billigsdorfermedaillen und Baumwoll-
T-Shirts gab. Man hat also für die Werbeidee kräftig kassiert. Bezüglich der nicht genauen Strecke gab der Veranstalter das zu, was die Läufer im Ziel durchwegs schon munkelten: eine Runde sei um100 bis 110 Meter zu kurz, so die "Einschätzung" des Veranstaltungsleiters, denn eine nachträgliche genaue Messung war leider nicht mehr möglich, da bereits abgebaut wurde. Dass daher zB für den Marathon als Differenz auf die 42.195 Meter die fehlenden ca. 1.700 Meter angegeben werden, kann man glauben oder nicht. Weniger war es eher nicht...
Keineswegs soll mit diesem kritischen Statement die Leistung der Athleten geschmälert, sondern nur klargestellt werden,  dass man nachträglich absolut nicht sagen kann, wie lange die jeweiligen Strecken tatsächlich waren. Dass die Leistungen durchwegs gut waren (es zählt ja auch der persöhnliche Eindruck, und der war unabhängig von den gelaufenen Bewerben sehr positiv), soll hier nicht unerwähnt bleiben. So zeigte sich einmal mehr, dass der LTU bei den Langbewerben doch immer wieder die Vormachtstellung im Waldviertel unter Beweis stellt. Waren doch vom Waldviertel fast nur Läufer unseres Vereines dabei: Emmerich Kuttner und Stefan Scheidl absolvierten die Halbdistanz als 50. und 68., Hans-Jürgen Fanter seinen dritten Marathon 2012 als 90. Als besonders positiv kann erwähnt werden, dass die Kurven keineswegs ein Bremsen erforderlich machten, da sie sehr weit gezogen wurden. Auch war der Fußboden sehr griffig. Von den Bodenverhältnissen also perfekte Bedingungen. Zumindest Emmerich kündigte schon an, bei der nächsten Auflage wieder dabei sein zu wollen. Ja, und auch der Veranstalter gelobte Besserung auf allen Linien!
ERGEBNISLINK

Waidhofner Crosslauf am 15. Dezember 2012
Rechtzeitig vor dem kalendarischen Beginn machte diesmal der Winter eine kleine Aufwärmrunde. Allerdings hatte er noch nicht so viel Kraft, dass er uns für die Ausrichtung des Crosslaufes vor größere Probleme stellen konnte - das übliche Räumkommando mit Schneefräsen konnte im warmen Schuppen verharren. Während der Waidhofner Stadtlauf im Sommer ja ziemlich fix ist (nämlich immer am Freitag nach Pfingsten), sind wir im Winter mit dem Crosslauf sehr flexibel. So war 2012 eben ein Jahr, in dem es wieder zwei derartige Läufe gab (Frühjahr und eben jetzt). Einfach machte es das Wetter den Läufern jedenfalls nicht. Regenwetter am Vormittag brachte die relativ griffige Schneedecke ins Wanken und damit auch viele Sportler, denen es am nötigen Schuhprofil, ergänzt durch zahlreiche Nägel, fehlte (obwohl durchaus auch mit Sommerschuhen passable Ergebnisse erzielt wurden).  So blieben denn auch so manch spannende Zielsprints am Golfberg eher die Ausnahme. Routinier Alois Redl hatte kaum Verfolger. Jürgen Hable als Zweiter zeigte eine gute Leistung, ungefährdet vor Wolfgang Lachmayr.  Bei den Damen entwickelt sich Nora Zaiser zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für die übrigen Spitzenläuferinnen. Michaela Wolf und Renate Ecker machten zwei weitere gute Plätze für die Crosslaufwertung. Damit die Stimmung im Ziel nicht erfrieren konnte, sorgten einerseits Tee und Schnitten und andererseits Erich Eggenweber mit seinem Grillmob, einer einfachen, aber genialen Idee des mobilen Wärmespenders, praktisch ein fahrbarer (in einer Scheibtruhe) Ofen, den man aber auch als Speisenzubereiter verwenden kann. Ohne hier groß Werbung betreiben zu wollen: aber weitere Infos gibt es auf dieser Homepage.

24. Waldviertler Laufcup 2013: Für den Laufcup im nächsten Jahr wurden die Details festgelegt. Hier die Eckpunkte des Cups:. Im Cup sind 12 Läufe vertreten. 27. April in Maissau, 9. Mai in Gars, 20. Mai in Ottenstein, 24. Mai in Waidhofen, 1. Juni in Horn, 22. Juni in Zwettl, 27. Juli in Echsenbach, 4. August in Gmünd, 17. August in Weitra, 31. August in Langenlois, 7. September in Schönfeld und 26. Oktober in Gr. Siegharts (Gföhl veranstaltet keinen Lauf mehr). Für die Wertung zählen die besten 6 Ergebnisse. Zusätzliche Altersklassenwertungen gibt es in der W35 und der W45. Bei den Nachwuchsklassen wird eine eigene Klasse U6 gewertet (es werden aber nicht alle Veranstalter bei ihren Läufen diese Klasse werten; für die Cupwertung wird die U6 aus den U8-Ergebnissen errechnet; beim Stadtlauf in Waidhofen wird die Klasse U6 im Zuge des U8-Starts mitgestartet, aber als eigene Klasse geehrt). Es gibt auch wieder einen Staffelcup (2013 mit 8 Veranstaltern). Alle Cupsiegerehrungen finden in Gr. Siegharts am 26.Oktober statt (wie in den Anfangsjahren im Stadtsaal). Wesentliche Änderungen gibt es in Horn (der Lauf wird in der Innenstadt ausgetragen, Start und Ziel am Hauptplatz) und Zwettl (teilweise neue Laufstrecke). Weitere Infos in Kürze auf www.waldviertelcup.at

Nachtrag zum Saisonfinale: 3 Wochen nach ihrem Fast-pB-Ergebnis beim Marathon in Frankfurt erzielte Sandra Lebersorger am 18.11. beim  LCC-Leopoldilauf im Wiener Prater eine persönliche Bestzeit im Halbmarathon: 1:50:37

Saisonfinale Ende Oktober:

An den letzten beiden Oktoberwochenenden absolvierten einige LTU-Läufer ihren Saisonabschluss mit langen Läufen:
28. Oktober: Frankfurt-Marathon (1 Grad Celsius am Start) mit Sandra Lebersorger in 3:58:04
21. Oktober: Wolfgangseelauf 5,2 km: Thoams Wagner und Sabine Mödlagl (je 34:16); 10 km: Erwin Handl (45:38); 27 km: Erich Scharf (1:55:12), Joachim Mödlagl (1:56:31).
LCC Herbstmarathon: Michael Pavlecka (3:21:22, p.B.), Christian Moldaschl  (3:48:18, p.B.)
20. Oktober: Straßhofer Herbstlauf 10 km: 15. Günther Franz (1. M50), 38. Josef Filler, 45. Johann Handl. Damit ist auch der Weinviertler Laufcup beendet: 13. Günther Franz (1. M50), 27. Josef Filler (4. M50), 37. Johann Handl (3. M55)

LTU - ULTRA - Ein ganz besonderer Sport!

Die beiden am linken Bild sollten uns bekannt sein: Rainer und Reini! Rainer Predl, 3. des heurigen Stadtlaufes in Waidhofen, und Reinhard Zettel, DER Ultraläufer in unserem Verein. Rainer hat z.B. am 17.12..2011 in Wien einen neuen Weltrekord im 100 km Laufbandlaufen aufgestellt (7:15:08). Heuer gewann er 8 Läufe im Weinviertelcup. Reini lebt in Karlstein und ist seit zwei Jahren Mitglied in unserem Verein. Beide sind sie Vertreter einer besonderen Sportart, die in Österreich viel zu wenig bekannt ist: Das Ultralaufen. "Wenn du 200 km laufen kannst, dann brauchst du vor nichts im Leben Angst haben, dann kannst du alles so akzeptieren wie es kommt", so hört sich eine bezeichnende Aussage eines Ultraläufers an, wie es Reini einer ist.
Viel zu wenig ist über diesen Sport bekannt. Reini stand uns in einem langen Interview Rede und Antwort und gab uns ganz besondere Einblicke in sein Laufleben. Das ganze Interview gibt es hier nachzulesen.

14.Oktober: Graz Marathon: Halbmarathonstrecke 31. Bernhard Höllrigl (1:19:49), 1412. Christian Mayer (1:47:35). Marathonstrecke 215. Wolfgang Bruckner (3:25:59), 298. Hans-Jürgen Fanter (3:32:45), persönliche Bestzeit, Verbesserung um 7:01

30. September: 39. Berlin-Marathon

Berlin, die zweite. Erich Scharf auf der Jagd nach sich selber, nach seiner eigenen Bestzeit im Marathon in Berlin am 30.September. Die Dinge standen gut, dass es sich ausgehen könnte, die 2:52:02 vom 25. September 2011 zu unterbieten. Viele Hunderte Kilometer Training, viele Stunden an Zeit und eine auch objektiv wahrnehmbare Verbesserung seiner Leistungsfähigkeit lagen da dazwischen. Allein zur Umsetzung am Tag X spielten die Bedingungen dann nicht ganz mit. Im Fernsehen sah ja alles bestens aus, schönstes Wetter, offenbar auch nicht zu heiß. Nur dass anscheinend der Wind vor allem zum Schluss hin sehr lästig sein konnte, brachten die Bilder nicht ganz rüber. Das war es dann auch  was eine Bestzeit vereitelte. Ansonsten war es wie schon erwähnt die Jagd nach sich selber: die Zeitentabellen 2011 und 2012 sind verblüffend ähnlich: Nach 5 km 12 sec schneller, nach 10 km 5 sec schneller, nach 15 km 6 sec langsamer, beim Halbmarathon 21 sec langsamer in genau 1:22:00. Danach ging der Rückstand auf 2011 bis zum km 40 auf maximal 78 sec hinauf. Die letzten 2 km waren aber dann um einiges besser; letztlich fehlten im Ziel dann nur 35 sec auf die Bestmarke (Zielzeit: 2:52:37, Platz 575). Kein unzufriedener Erich: „Es ist gut gelaufen, ich hab 100 Prozent gegeben und es wär kaum wo mehr möglich gewesen, ich bin aber auch ohne neuer Bestzeit sehr zufrieden mit dieser Leistung.“ Direkt bei der Videowall wurde nach getaner Anstrengung einmal belohnend gefeiert und der Tag in der deutschen Hauptstadt ausklingen gelassen, ehe es am Montag mit seinen Betreuern und Werner Vlceks Wohnmobil wieder nach Österreich zurückging. Ein Fixtermin steht jedenfalls schon fest: 29. September 2013, 9 Uhr. Mit Erich am Start – natürlich wieder Berlin!

Fotos von Werner Vlcek; Fotos im Internet hier.

29. September: 12StundenLauf Langenzersdorf: Ultraläufer Reinhard Zettel beendete hier seine heurige Ultrasaison mit neuer persönlicher Bestezeit: Mit 107 km (2,2 km mehr als bei seiner bisherigen Bestmarke) belegte er Platz 10 von 30. Besonderes Highlight: Die absolut schnellste Runde des Rennens wurde in 4:11,2 /1000 Meter von ihm gelaufen (weitere Richtwerte: Halbmarathon in 1:43, Marathon in 3:52). Vienna Night Run: Nach dem Businessrun das größte Massenlaufevent der Bundeshauptstadt. Vom LTU ganz vorne mit dabei: Bernhard Höllrigl am 19. Platz von über 11.000 Gewerteten. Stefan Scheidl auf Platz 253 und Emmerich Kuttner auf Platz 301. Schneeberglauf: Starke Leistungen von Martin Leirer und Herbert Schuh auf den Plätzen 70 und 72.

29. September: Waldviertelcupfinale in Gföhl

Der 11. Herbstlauf in Gföhl war am 29. September der Abschluss des 23. Waldviertler Laufcups. Pokale, für die Besten sehr riesige, sowie Rubygutscheine gelangten zur Vergabe, ebenso erhielt jeder Cupgewertete das obligatorische Cupshirt und einen Bierkrug mit kleinem Flascherl Inhalt. Vorher mussten aber noch läuferische Leistungen erbrachte werden. In der U12 bahnte sich ein neues Duell der Leistungsträger an. Rene Schoderböck aus Hirschbach – ein neues Talent – setzte unserem LTU-Talent Zeno Eggenweber zu und schlug ihn um knappe 2 Sekunden. Aber auch bei den Mädchen dieser Altersklasse sind wir mit Laura Zwinz  bestens vertreten (3. Platz, Schwester Kerstin in der U8 4.). Nico Layr hatte in der U18 starke Lokalkonkurrenz und wurde 4. Zum Saisonabschluss lief Zeno auch noch den kurzfristig wieder aktivierten Hobbylauf über 3 km und wurde ebenfalls 4. Zeitgleich gab es auch Nordic-Walking, Canicross (Hund läuft vor Mensch) und den Hauptlauf über 6 km, wo die LTUler Günther Franz, Johann Handl, Carina Lauter, Sandra Lebersorger, Michaela Wittmann und Monika Dittmann schon vorab mal Laufpokale in Empfang nehmen durften. In der Wertung der stärksten Gruppe aus diesem Hauptbewerb war der LTU personengleich mit dem ULC Horn auf Platz 1 zu finden und erhielt dafür größere Mengen von Gerstensaft zur abschließenden Stärkung (der Lauf war ja schon vorbei, siehe Bild oben). Gleich im Anschluss wurde die Cupsiegerehrung durchgeführt. Nach 13 Bewerben, wovon 6 absolviert werden mussten, war also „Zahltag“ beim längsten Waldviertelcup der Geschichte. Und da haben die Zwinzgeschwister in ihrem ersten Wettkampfjahr (trainiert von Manfred Böhm) gleich erfreuliche Ergebnisse abgeliefert: Kerstin wurde 3. in der U8-Wertung (die Beste des Jahrgangs 2006, rechts am Bild) und Laura 4. in der U12-Wertung (die Beste des Jahrgangs 2002). Zeno Eggenwerber erhielt den Silberpreis in der U12, Nico Layr denselben in der U18. 9 Herren und 6 Damen (eine im Verhältnis zur Läuferwelt überaus hohe Damenquote also) schafften es in die Hauptlaufendwertung. Eine Uhr von Straßberger gab es für Günther Franz, der die M50 gewann. Günstiger bei Ruby einkaufen gehen können Johann Handl und Monika Dittmann (jeweils 2. Plätze) sowie Erich Scharf mit einem 3. Platz. Den 24. Waldviertelcup wird es sicher geben; die Details werden in den nächsten Wochen festgelegt.

22. September: Nightrun Bisamberg über 10 km: 3 Stockerlplätze für den LTU durch Günther Franz (1. M50), Josef Filler (2. M50) und Johann Handl (2. M55). Fast zur selben Zeit und nur einen Katzensprung entfernt wird Christian Leeb beim Gerasdorfer Stadtlauf über 10 km 24. (5. in der M35). Etwas weiter entfernt, aber immer noch regionsnah, wurde Martin Leirer beim Traiskirchner Stadtlauf über - ebenfalls - 10 km Gesamtsiebenter (3. M30).

LTU in der Wachau (16. September)– gelungene Premieren, persönliche Bestzeiten und manch „harte Bandagen“
Viertelmarathon: 589. WIMMER Kerstin 58:15
Halbmarathon: 421. MOLDASCHL Christian 1:35:24, 437. PAVLECKA Michael 1:35:39, 847. BRAUNSTEINER Alfred 1:41:12, 939. HANDL Erwin 1:42:16, 988. FANTER Hans-Jürgen 1:42:47, 1190. HOLZINGER Gregor 1:44:49, 1260. LAUTER Franz 1:45:27, 1452. WEISS Michael 1:47:26, 1483. EGGENWEBER Erich 1::47:46, 2120. LEBERSORGER Sandra 1:53:19, 2658. LAUTER Carina 1:57:20
Marathon: 27. MÖDLAGL Joachim 3:05:12, 228. ZLABINGER Franz 3:42:09, 362 ZETTEL Reinhard 3:57:26

"Moderner belgischer Triathlon"
So könnte man das Unternehmen der Rad fahrenden LTU-Läufer bezeichnen, die sich Ende August auf den Weg nach Belgien machten. Als in Schönfeld das Dorf lief, verließen Manfred Böhm, Emmerich Kuttner, Franz Bicker und Josef Preisl das Waldviertel per Rad und begleitendem Wohnmobil Richtung Westen. Man wechselte sich mit Pedaltreten ab. Einer trat immer das Gaspedal des Wohnmobils und meist die drei anderen in die Pedale der Fahrräder (somit waren schon zwei Bewerbe des Triathlons absolviert). Über Freistadt, Schärding, Heidelberg, Koblenz, Trier, Luxemburg, Bastogne führte die Route ins belgische Harelbeke, einer Kleinstadt, die Emmerich viele Jahre schon besucht, da dort seinerzeit jährlich ein Einladungsrennen der europäischen Eisenbahner organisiert wurde, was nun leider nicht mehr stattfindet, dafür aber ziemlich zur gleichen Zeit ein Lauf im nahe gelegenen Stasegem. Noch zur Radfahrt: Unterwegs waren die Helden von Samstag (18.8.) bis Donnerstag (23.8.), das Wohnmobil spulte 1200 km herunter, nicht minder fleißig waren Manfred und Josef mit je 1000 km. Am meisten hinter dem Lenkrad (und Emi vor allem auch beim Geocache-suchen) waren Emmerich und Franz, sie kamen auf je 750 Radkilomter. Stefan Scheidl und Michéle Kuttner kamen zeitgerecht zum Lauf per Linienflug nach Belgien. Gelaufen (und somit die Vervollständigung des Triathlons) wurde dann am 24.8. abends um 19.30 Uhr über 11,3 km (bei übrigens sehr günstigem Startgeld von 7 Euro). Schnellster der LTU-Crew war Stefan Scheidl auf Platz 41 (47:02). Manfred belegte Platz 114 ziemlich zeitgleich mit Emmerich, der für unseren Vereinschef als Tempomacher fungierte. Nicht weit dahinter vervollständigten Franz und Josef das Quintett der LTUler in der belgischen Ergebnisliste. Tags darauf trat man die Rückfahrt an, diesmal aber gemeinschaftlich im Wohnmobil. Foto: die LTU-Läufer mit der belgischen Organisatorin des einstigen Harelbeke-Laufes, Rosanne Mestdagh

18. Gr. Sieghartser Stadtlauf
Der vorletzte Lauf zum Waldviertelcup fand am 8.9. in der Hauptstadt der Bandlkramer statt. Subjektiv könnte man den Eindruck haben, dass in Siegharts jedes Jahr die Straßen aufgerissen sind. Heuer machte sich dies auch in einer Änderung der Laufstrecke bemerkbar. Zurück zum Ursprung, könnte man sagen, musste der Startbereich wieder in die Mitte des Schlossplatzs verlegt werden, worauf die Streckenführung entlang des Stadtsaals und bei der Bushaltestelle gleich in den Park hineinging. Gegenüber der Ursprungsstrecke, wo man dann in der Raabserstraße ins Zentrum und am Kirchenberg hinauflief, blieb die Strecke aber weiterhin im Park. Eine Runde sollte daher 932 m ausmachen (wobei die GPS-Uhren so einige andere Werte erbrachten), beim Hauptlauf in Summe also knapp 5,6 km. Ein neuer Gewinner trug sich in die Siegerliste des Waldviertelcups ein. In der entscheidenden Schlussrunde konnte sich Ronny Smetacek absetzen und vor Alexander Frühwirth und dem Tschechen Jaromir Habara das Ziel erreichen. Daniel Pfeiffer und Andi Kainz belegten für den LT Gmünd die Plätze 4 und 5. Günther Franz auf Platz 11 wurde bester LTU-Läufer. Das Damenrennen dominierte Veronika Limberger (lange Zeit noch von Lidia Dobre verfolgt) vor Ulrike Peschel und Cornelia Krapfenbauer. Weitere LTU-Erfolge gab es für Zeno Eggenweber (er gewann die MJN dominant als 16. gesamt in 21:36), Sandra Lebersorger (als 3. in der W40) sowie Christian Lamatsch (2. im Hobbylauf). Laura und Kerstin Zwinz schafften es in ihren Nachwuchsklassen auf das Stockerl. Und einer, der bisher bei jedem Bandlkramerlauf am Start war, tat dies auch heuer: Andi Zechmeister stand zum 18. Mal in der Ergebnisliste. Zum Abschluss der Bewerbe gab es noch einen Staffellauf, an dem sich das Team LTU mit Cornelia Krapfenbauer, Johann Deinhofer, Oliver Tüchler und Reinhard Helmreich den 2. Platz erlief. (Fotos Andrea Schiffer)

Einer der besten Läufer des LTU Waidhofen, Mario Bauer heiratete am 8. September in Waidhofen seine Beate.
Wir vom LTU wünschen den beiden alles Gute für die Zukunft und Mario weiterhin viele sportliche Erfolge!

Reinhard Zettel beim Race across Burgenland. Unglaubliche 160 km in 22 Stunden gelaufen!
Hier gehts zum Bericht in der NÖN
 
2 x Prater...

...innerhalb von 6 Tagen. Zumindest für Erich Scharf trifft dies zu. Während in Langenlois gerade die Siegerehrung abgehalten wurde, startete er am 1. September im Wiener Prater beim Halbmarathon, der dort für die Ermittlung der Landes- und Staatsmeister ausgetragen wurde. Die üblichen 3 Runden auf Hauptallee und Heustadlwasser mit einer Wende Höhe Riesenrad gab es zu bewältigen. Erich lief gemeinsam mit Gerhard Stitz und dem Klosterneuburger Robert Glaser ein flottes Team. Zwischenantritte seiner beiden Konkurrenten konnten er immer erwidern und dranbleiben. Es schien also so, dass sich die Platzierungen erst im Zielsprint ergeben werden. Auf den letzten 500 Metern vor dem Ziel zündeten die beiden anderen tatsächlich ihrer Turbos. Erst wenige Meter vor der Linie konnte Erich wieder auf Atemlänge zu Stitz aufschließen und finishte 1 sec hinter dem ULC Horner in 1:18:52. In der Endabrechnung war dies Platz 33, in Niederösterreich sogar Platz 11. In der Mastersklasse M40 wurde er 6. in Österreich, für Niederösterreich konnte er sich die Bronzemedaille sichern. Als weiterer Waidhofner durfte sich Herbert Schuh über Medaillenehren freuen: Mit 1:33:37 wurde er Viertbester Österreicher in seiner Klasse, im Land NÖ erhielt er ebenfalls Bronze.
Wenige Tage später, am 6. September, war Erich wieder im Prater. Diesmal war die Runde verkürzt und auch nur einmal zu laufen. Businessrun mit über 21.000 Startern stand am Programm, ein Megaevent, das immer riesigere Ausmaße annimmt. Rund um das Happelstadion hatte man eine eigene Zeltstadt für die zahlreich teilnehmenden Firmen aufgebaut. Auch das Stadion selbst ist Teil des Laufes, indem eine Dreiviertelrunde drinnen gelaufen wird. Überdies handelt es sich beim Businessrun um eine der längsten Laufsportliveübertragungen Österreichs (wenn auch nicht im Fernsehen, so wird doch vor Ort satte 4 Stunden permanent auf mehreren Videowalls das Ergebnis von ca. 10 eingesetzten Kameras abgespielt). Bereits zum dritten Mal war ein Team des LTU Waidhofen dabei. Vor 2 Jahren konnten sie (damals mit Höllrigl, Scharf und Cerny) noch den Überraschungscoup landen und wurden 2. in der Herrenteamwertung. Wenn auch die Zeiten unserer Läufer von Jahr zu Jahr besser wurden, so wurde auch die Konkurrenz größer und stärker. Mittlerweile mischen da vorne stark die militärischen Fünfkämpfer mit (heuer unter anderem auch mit Olympiateilnehmer Thomas Daniel). Der Start der Riesenläufermenge verteilt sich blockweise auf ab 19 Uhr auf zumindest 45 Minuten. Um einen Platz "an der Sonne", also ganz vorne zu ergattern, muss man spätestens um 18.30 an der Startlinie stehen, da danach der Zugang in den Startblock nur mehr von hinten möglich ist. Die Waidhofner (heuer mit Joachim Mödlagl, Erich Scharf und Rudi Cerny) waren also um 18.25 Uhr gestellt und warteten, dass es später wird. Überraschend verlautete aber um 18.45 Uhr Platzsprecher Andi Marek: "Aus Sicherheitsgründen starten wir schon in 10 Sekunden!". Das war für viele Wartenden fast überfallsartig, jedoch gab es sofort nach dem Startschuss eine freie Laufstrecke wie sonst noch nie (die meisten Profis waren ja noch aufwärmen). Dank der Ebene in der Hauptallee und der Kürze der Strecke (4,2 km) ist das Lauftempo sehr hoch. Joachim setzte sich kurz vor dem 2er an die Spitze des Waldvierteltrios. Rudi kämpfte ab dem Zweier mit seinem hohen Anfangstempo und Erich kam immer näher, ehe er im Stadion kurz vor km 4 auf Rudi aufschloss. Im Schlusssprint (da war Joachim schon im Ziel: 13:35, Platz 25) ging dann der 2. Platz an Rudi (13:52, Platz 38). Erich schloss in 13:57 ab (Platz 44, damit um 20 sec schneller als bei seinem ersten Lauf 2010). Die Summe der drei Zeiten ergab den hervorragenden 5. Platz in der Teamwertung der Herren. Der 3. Platz war heuer unerreichbar (da hätten alle drei 13:00 laufen müssen). (Rudi Cerny scheint ein zweites Mal in der Ergebnisliste auf Platz 198 in 15:07 auf, da er für seinen Arbeitgeber auch noch startete - bei fast einer Stunde Startzeit ist dies locker möglich.) Nichtsdestotrotz zufriedene Gesichter, denn alleine die Stimmung bei diesem Event ist sensationell. (Fotos: Johann Newetschny)
LTU-Staffel beim Austria-Triathlon in Podersdorf (25.8.)
Wie schon 2010 (10. Staffelteam mit Schwimmer Martin Leirer, Radfahrer Joachim Mödlagl und Läufer Erich Scharf, Endzeit 4:32:22) nahmen auch heuer drei LTUler den Staffelbewerb der Halbdistanz des Podersdorf-Triathlons in Angriff. Im sehr seichten Neusiedlersee ging Martin Leirer um 7 Uhr auf die 2km Schwimmstrecke (man kann ruhig "ging" schreiben, denn gehen ist durchwegs möglich, jedoch ist man mit schwimmen doch schneller). Als 17. verließ er nach 35:45 die Badewanne und übergab an Joachim. Der hetzte in der bereits einsetzenden Hitze über die 3x30 km Radstrecke in 2:20:11 (als 11.) und damit um fast 13 Minuten schneller als 2 Jahre zuvor. Rudi Cerny begab sich dann bei knapp 30 Grad in die Hölle (so heißt die Laufstrecke in Podersdorf) und lief den Halbmarathon in schweißleidenden 1:27:40 (9.). In Summe ergab dies eine Endzeit von 4:24:59 und somit Platz 9. Wenig später in 4:51:17 erreichte Rudi Langsteiner das Ziel als 119. im Einzelbewerb, doch einigermaßen zerschunden mit einsetzenden Schmerzen, landete er doch überschlagsmäßig auf der dritten Radrunde in einem burgenländischen Acker (das Weiterfahren war glücklicherweise möglich und auch beim anschließenden Laufen waren die Abschürfungen noch nicht spürbar). Während die Waidhofner Recken im Ziel bereits das Erdinger alkoholfrei genossen, machte sich Alex Frühwirth - der Mister Podersdorf (6maliger Sieger dort) gerade auf die letzte Radrunde - der Marathon stand ihm dann auch noch bevor. Obwohl er seine Laufstärke auch hier ausnutzen konnte, reichte es dann bei seinem 51. Triathlon "nur" zur Blechmedaille.

10. Schönfelder Dorflauf (18.8.)

Ein starkes Auftreten lieferte der LTU beim Jubiläumsdorflauf in Schönfeld an der Wild. Sicher auch, weil die Organisatoren dort großteils unserem Verein angehören, ist Schönfeld ein begehrtes Laufziel der Waidhofner. Die Strecke ist aber keineswegs einfach (Florian Habersberger bezeichnete den letzten Teil der Dorfrunde treffend als "Sadistenschleife", weil man dort doch unter Aufsicht der Zuschauer ganz schön eingehen oder doch noch einmal ordentlich aufdrehen kann). Im Schülerlauf stellte sich wieder Zeno Eggenweber als der beste seiner Klasse heraus. Fast wäre der LTU mit 12 Teilnehmern beim Benefizlauf sogar noch unter die drei größten Gruppen gekommen. Jedenfalls konnten für diesen Benefizlauf zahlreiche Starter (137 Gemeldete) gewonnen werden, die den guten Zweck unterstützen: die Bezahlung des LKW-Transportes mit vor Ort gesammelten Hilfsgütern nach Rumänien, für alle sichtbar im Ortsgebiet aufgestellt. Für den Hauptlauf waren weitere 15 LTU-Starter gemeldet, davon gab es 8 Stockerlplätze zu verzeichnen. Bester war Erich Scharf auf Platz 4, der sich 6 Wochen vor dem Berlin-Marathon in hervorragender Form befindet. Beim abschließenden Staffellauf waren unsere Vereinsläufer wieder in unterschiedlichen Teams zu finden. Zur Absicherung des 5. Endplatzes liefen "Die Waidhofner" in Schönfeld ebenfalls auf Platz 5. Der Sieg ging an das Team ULC Horn 5, die damit auch die Endwertung des Staffelcups gewannen und 250 Euro Preisgeld unter sich verteilen konnten.

Laufsport vom dritten Augustwochenende
Sandra Lebersorger nimmt am 19.8. beim Kärnten-läuft-Halbmarathon teil (1:58:51). Weils gleich in einem ging, lief sie 2 Tage zuvor auch den Kärnten-läuft-Nightrun: 4,255 km in 22:09 (Platz 135).


Laufsport vom zweiten Augustwochenende

Eisenmann in Litschau: Das Team des LTU Waidhofen (Emmerich Kuttner, Joachim Mödlagl und Erich Scharf) wird beim Sprint-Staffelbewerb 2.bestes Team. Martin Leirer belegt beim Sprint-Einzelbewerb Platz 18 (nach einem sehr "bestürzten" Rennen - Bericht gibts hier), Gregor Holzinger wird 41. Beim echten Eisenmann wurde Rudi Langsteiner 30.
Marktlauf in Ravelsbach: Über 5 km belegt Günther Franz Platz 3 und Nico Layr Platz 9

3. Echsenbacher Kirtagslauf (28.7.)

Wer zehn Mal den Horner Stadtlauf gelaufen ist, wird sich wahrscheinlich nicht mehr erinnern, wie das beim dritten Lauf dort so war. Wer aber zehn Mal den Echsenbaher Kirtagslauf gelaufen sein wird, der wird auch dann noch genau wissen, wie das beim dritten Lauf damals so war: vereinfacht gesagt außergewöhnlich! Innerhalb kürzester Zeit wechselte das Wetter von schön und warm auf unwettermäßiges Gewitter mit Sturm, Blitzen und Starkregen. Die Gefährlichkeit der Bedingungen war durchaus bedenklich, wenngleich es die Läufer fallweise nicht so empfunden haben werden. In nahen Wäldern legte der Sturm Bäume um, während es entlang der Laufstrecke bei abgefetzten Ästchen und einem umgekippten Absperrgitter blieb. Seitdem beim Lauf auf die Zugspitze in Bayern 2 Läufer im vorhergesagten Schneefall gestorben sind und ein deutsches Gericht feststellte, dass hier den Veranstalter eine Sorgfaltsnachlässigkeit trifft und er haftbar ist, verlangen solche Bedingungen auch bei uns den Veranstaltern einiges an Fingerspitzengengefühl ab, kann man doch bei einem wetterbedingten Unfall schnell vor dem Kadi landen (da nützen Sätze wie "der Veranstalter übernimmt keine Haftung" auch nichts, denn das Gericht hat es ja schon anders festgestellt). Ein Abbruch des Rennens würde daher durchaus immer im Bereich des Möglichen scheinen. Wäre das Unwetter auch nur 7 Minuten früher in Echsenbach angekommen, so hätte es mit Sicherheit auch keinen Hauptlaufstart mehr gegeben. So aber waren die Läufer schon unterwegs und das Rennen konnte glücklicherweise ohne Unfälle durchgezogen werden (den Staffellauf erwischte es dann doch noch, abgesagt zu werden, obwohl viele Läufer diesen auch noch machen wollten, nach dem Motto: "nass sind wir eh schon").
Zum sportlichen aus LTU-Sicht: Kerstin Zwinz, noch bei Hitze und Sonne im Kinder-1-Bewerb unterwegs, wurde Zweite dieser Klasse. Zeno Eggenweber siegte im Schüler-1-Lauf genauso wie Nico Layr, der dann den Jugendbewerb als letzten Lauf im Trockenen gewinnen konnte (wie auch schon in Zwettl). Im Hobbylauf übernahm Zenos Vater die Startnummer seines Sohnes und lief als 7. ins Ziel. Oliver Tüchlers Ziel war es, schneller als sein Lehrer Michael Weiss zu sein, was ihm auch eindrucksvoll gelang (Platz 16 vor Platz 21 mit 34 Sekunden Vorsprung). Im anschließenden Hauptlauf setzte der phasenweise übermächtige Sturm den Läufern gar nicht so sehr zu - die Leistungen sind durchaus mit Schönwetterbedingungen vergleichbar. Andi Silberbauer überholte noch in der letzten Runde den bislang Führenden Alois Redl. Platz 10 und 11 gingen an Joachim Mödlagl und Erich Scharf (Joachim war nach seinem Triathlonabenteuer in Echsenbach nur Erichs Tempostütze). Der Silberpokal der M50 ging an Günther Franz, der vierte Platz dieser Klasse an Josef Filler. Am schnellsten unter der warmen Dusche war der Echsenbacher Roland Kerschbaum, der nur wenige Sekunden nach dem Zieleinlauf schon bei sich zuhause die Kleidung wechseln konnte (Platz 29, 6. in der M20, unmittelbar vor Herbert Schuh und weitere 4 Plätze vor Johann Handl). Rudi Langsteiner, Christian Moldaschl, Erwin Handl, Maximilian Hiess und Franz Lauter komplettierten die Herrenabordnung des LTU. Beste Dame des LTU wurde erstmals unser Neuzugang Carina Lauter (auch mit dem ersten Pokal auf Platz 3 der M20). Ihr folgten noch Susi Wechtl, Kerstin Wimmer, Michaela Wittmann und Monika Dittmann.
In der Hoffnung, dass es vom Wetter her kaum schlechter kommen kann als 2012 (2010 und 2011 war es ja "nur" kalt und nass), wird es auch im nächsten Jahr den Echsenbacher Kirtagslauf geben.

Joachim Mödlagl trotzt erfolgreich der Hitzeschlacht beim Ironman Klagenfurt

Diese Hitze wünscht man nicht einmal seinem größten Feind, schon gar nicht bei 180 km Radfahren und Marathonlaufen! Bis zu 36 Grad zeigte das Thermometer in Klagenfurt und Umgebung am 1. Juli, als an die 2.700 Ironmen und Ironwomen eine der größten Herausforderungen des Leichtathletiksports annahmen.
Joachim Mödlagl wagte nach 2008 (11:36:31, Rang 1321) und 2010 (Aufgabe wegen Magenproblemen) heuer wieder dieses Abenteuer. Im Schwimmen etwas langsamer als 2008, was sicher auch am Neoprenverbot lag, legte er dann beim Radfahren einiges vor und matchte sich dabei ziemlich zeitgleich mit der Waldviertler Triathletin Christina Lechner. Diese hatte dann vor dem Lauf eine schnellere Wechselzeit und war beim Marathonstart wiederum vor Joachim. Abermals überholte er sie, diesmal bereits kurz nach dem Beginn. Eine im Verhältnis zu vielen anderen sehr solide Laufleistung brachte ihn noch weit nach vorne. Die einzelnen Zwischenplätze: Schwimmen Platz 1032, Radfahren Platz 850, Laufen Platz 481. Ergibt in Summe den tollen Platz 533 in einer Bestzeit von 11:15:27.
Sensationell gut lief es auch für Alexander Frühwirth als Gesamt13. und drittbester Österreicher in 8:53:23 (nach dem Radfahren war er noch 5. Österreicher). Christina Lechner finishte in 11:54:22 als 36. Dame
Ergebnisse auf der Ironman-Hp

Laufsport vom 4. Juniwochenende

23.6. 24. Zwettler Sparkasse Stadtlauf mit zahlreicher LTU-Beteiligung. Stockerlplätze erreichten: Nico Layr (1. MJ), Günther Franz (2. M50) und Eva-Maria Rabl (2. W20; sie wurde auch Gesamtdritte bei den Damen). In der Staffelwertung erreichten "Die Waidhofner" mit Veronika Limberger, Rudi Cerny, Günther Franz und Erich Scharf Rang 2. Weitere LTUler in Staffeln: Eva-Maria Rabl, Andi Zechmeister, Nico Layr.
24.6. 12. Ruppersthaler Weintraubenlauf - 5 km: Rudi Cerny 4. (1, M40), Nico Layr 23. (1. U18)

Laufsport vom 3. Juniwochenende
16.6.: Spannberg City Run: 16. Günther Franz (1. M50), 25. Josef Filler (5. M50), 32. Johann Handl (2. M55). Ergebnisse hier
16.6.: Triathlon in Langau - Waldviertelman: 7. Christian Lamatsch; Staffel weiblich 1. "Mission Possible ?" u.a. mit Anita Stocklasser. Ergebnisse auf fitlike
17.6.: Neufeld-Triathlon (1,5/40/10,2): 26. Leirer Martin 2:19:10. Ergebnisse hier

Laufsport vom 2. Juniwochenende
10.6.: 5. Retzer Weinberglauf - 5 km:
1. Rudolf Cerny (18:02, 1. M40), 2. Erich Scharf (18:19, 2. M40), 7. Nico Layr (20:44, 1. MU18). Ergebnisse auf fitlike

18. Waidhofner Sparkasse Stadtlauf
Ein Tag der Rekorde: Streckenrekord im Hauptlauf bei Damen und Herren, Teilnehmerrekord beim Benefizbewerb und ebenfalls Teilnehmerrekord bei den Nachwuchsbewerben. Was führte zu diesen Rekorden? Die ersten Anzeichen traten eine Woche vor dem Lauf auf. Da kamen erste Anmeldezettel von Schulklassen zurück. Recht schnell war absehbar, dass die eigenen drei Schulbewerbe sehr stark belegt sein werden. Auch nach dem langen Pfingstwochenende und selbst noch am Donnerstag trudelten Klassenanmeldungen ein. Das war der Zeitpunkt, wo die 500 vorgesehenen Startnummern für die Nachwuchsbewerbe alle vergeben waren. Doch da eckte es auch schon in anderen Bereichen: am Mittwoch kam die Ankündigung, dass Dobersberg mit einer starken Gruppe im Benefizlauf antreten wird. Waren zu dieser Zeit 450 Vormeldungen bekannt (speziell die Sparkasse mit 290 Nennungen trug dazu wesentlich bei), so wurden diese nun verdoppelt: „Wir haben auch fast so viele“, meinte Dobersberg-Gruppenchefin Gabi Schmid. Erste Sorgenfalten bei der Startnummerndistribution und die Erkenntnis: wir müssen Startnummern nachdrucken lassen, denn das kann sich nicht ausgehen. Somit wurden noch Mittwochabends weitere 550 (zu den schon vorhandenen 1.500 Stück) geordert (und 24 Stunden später geliefert; letztendlich sollten auch diese nicht ausreichen). Bei Anmeldeschluss am Donnerstag spätabends waren dann bereits 1.437 Nennungen aus 23 Gruppen vorhanden. Mit Nachmeldungen blieb der Zähler am Freitag beim Benefizstart bei 1.578 stehen. Höchste wohl je im Waldviertel vergebene Startnummer war die Nummer 1407; die stärkste Gruppe „Wir Dobersberger“ mit 465 Teilnehmern.

576 Finisher erhielten Minuten vor dem Benefizbewerb ihr Ergebnis für das Mitmachen bei den Nachwuchsbewerben (und noch während des Benefizbewerbs ihre Siegerehrung für die jeweils besten drei der Altersklassen). Der LTU hatte ob der motivierten Schulklassen tief in die Tasche zu greifen: 26 Klassen erhielten die Antrittsprämie von 50 Euro, weitere 10 Klassen waren zu 100-Prozent im Ziel und cashten dafür die ausgeschriebenen 100 Euro Bestenprämie.

Der Hauptlauf schrammte nur knapp am Teilnehmerrekord vorbei: mit 168 Finishern fehlte nicht viel auf die bisherige Bestmarke aus 2004 (170). Ein anderer Rekord würde jedoch fallen. Das stand fest, als ein Mail von Zsolt Benedek beim Veranstalter einging. Er hätte einen guten Kenianer und eine gute Ungarin, die gerne bei uns laufen würden, ob dies möglich sei. Die gewünschten Kostensätze für das Antreten waren natürlich auch angeführt. Wir lehnten dankend ab. Zur Klarstellung: in Waidhofen darf jeder laufen, jedoch Antrittsprämien zahlen wir ausnahmslos nicht. Dies kommunizierten wir auch in diesem Fall so. Doch Zsolt ließ nicht locker (mittlerweile wissen wir auch, warum die Beständigkeit so groß war: die Ergebnislisten von Pucking am 2.6. und Mondsee am 3.6. zeigen es deutlich…). Er wolle mit seinen Stars auch ohne finanzielles Zubrot kommen (sie waren sich der Streckenrekordprämien offenbar sehr sicher). Dem stimmten wir zu, wohl wissend, dass die Cuppunkte darunter sehr leiden würden (aber am 13. Mai 2005, als Alois Redl den alten Rekord erlief, taten sie dies ja auch). Und so dürften wir uns ab nun „Internationaler Stadtlauf“ nennen. Die neue zu unterbietende Bestmarke liegt bei 21:02, aufgestellt mit Souveränität und lockerem Nasenputzen beim „Zieleingang“ durch Elisha Kiprotich Sawe. Die Konkurrenz war aber nicht schwach: Triathlet Martin Hofbauer vom ULV Krems, 24-Stunden-Laufbandlaufen-Weltrekordhalter Rainer Predl und Profi-Pacemaker Thomas Bosnjak (ausgestattet mit Helmkamera – der Film wir hoffentlich bald wo im Internet auftauchen) sind durchaus keine Unbekannten. Einmal mehr hielt auch Bernhard Höllrigl mit dem 4. Platz stark dagegen. Während die Cuppunkte der Herren bereits beim 2. Platz auf nur 91 gesunken waren, schaute es bei den Damen doch nicht so trist aus. Zita Kacser vom Benedek-Team siegte in 26:42, Marion-Vera Forster mit nur einer Minute Rückstand und Eva-Maria Rabl mit knapp einer weiteren Minute erreichten immerhin noch 96 und 93 Punkte. Der Damenanteil betrug beim Hauptlauf 20 Prozent – der Pokalanteil gendergerechte 50 Prozent!

Am 24. Mai 2013 gibt’s die nächste Auflage. Ob dann, wie vor 2 Jahren von Erich Scharf prophezeit, „eine weitere Steigerung nicht möglich ist“? – man wird’s sehen. Es wird zumindest wieder einige kleinere Änderungen im Zeitablauf geben.

06.05.2012 Salzburg Marathon

Als LTU-Läufer am Start: Hans-Jürgen Fanter: Für mich war das pers. gesteckte Ziel beim Salzburg Marathon für meinen 4 Marathon Verbesserung meiner PB vom VCM 2011 3:39:42 unter 3:30. Gut vorbereitet mit fast lückenlos erfülltem 14wöchigen Trainingsplan legte ich top motiviert los. Ein kleines Hoppala passierte gleich bei km 1. Aufgrund einer kleinen Unachtsamkeit übersah ich einen Wegweiser in der Mitte der Straße und nahm diesen mit voller Wucht. Glück im Unglück: nur eine Schürfwunde am rechten Knie – keine wirkliche Behinderung. Die Bedingungen waren in der ersten Rennhälfte sonnig und fast schon zu heiß. Ich lief nach Plan – meist im Sog des 3:30er-Ballonläufers – den Halbmarathon in 1:45:59,5. Auf der 2 Hälfte fehlte mir jedoch einerseits die Kraft und andererseits war auch der relativ starke Gegenwind etwas störend. Die abkühlenden Temperaturen aufgrund des herannahenden Regens waren von Vorteil. Die Zeiten des 3 und 4 Abschnittes (1:00:21.2 und 1:01:44,9) machen die “Tempoverringerung” deutlich. Getreu dem Motto niemals augeben finishte ich schließlich mittels Zielsprint in 3:48:05,6.
Mein pers. Resümee: schöner Marathon (jedoch etwas “Langatmige Teilstücke Richtung Hellbrunn und wieder retour), gutes Event – einmal gesehen weiß aber nicht ob ich wieder teilnehme (ich möchte die österreichischen und in weiterer  Folge auch div. Auslandsmarathons finishen) , pers. Ziel leider nicht erreicht => nächster Anlauf: Graz-Marathon im Herbst unter 3:30h
Mein pers. Lehre: selbst dei Beste Vorbereitung garantiert noch keinen perfekten Wettkampftag (Verfassung und äußere Bedingungen). Optimal Einteilung und Tempodisziplin sind oberstes Gebot jedoch ohne Risiko kein Erfolg!
Somit heißt es fleißig weiter trainieren, Freude am Laufsport ausleben und ich kann die Faszination Marathon nur jedem empfehlen - denn einmal gepackt kommt man nicht mehr so schnell los.

Rudi Cerny: Es bewahrheitet sich halt immer wieder, dass ein Marathon eigene Gesetze kennt. Irgendwelche Hochrechungen aufgrund bereits erbrachter Leistungen gelten bestenfalls dann, wenn der Trainingsumfang beträchtlich war. Äußere Umstände, etwas Müdigkeit oder sonstige körperliche Kleinwehwehchen tragen das ihre dazu bei, dass Hochrechnungen oftmals nicht funktionieren. Obwohl es bei mir sicher Jammern auf hohem Niveau ist, denn unzufrieden darf ich nicht sein – die Marathons mit besserer zweiter Hälfte kommen halt noch seltener als Schaltjahre vor… Sicher war die VCM-HM-Zeit von unter 1:19 eine gute Vorgabe, um beim Salzburg-Marathon erneut an der 2:50er-Grenze zu kratzen. Dass es dann 2:51:53 wurden, scheint zwar kurzfristig eine Zielverfehlung zu sein, aber trotzdem ein gutes Ergebnis. Es war ein hartes Stück Arbeit, das wurde mir bereits am Ende der ersten langen Gerade am südlichsten Wendepunkt in Hellbrunn bewusst. Die Kilometer wollten nicht so recht herausrollen, waren doch relativ anstrengend. Keine Spur davon, dass ein schnelleres Laufen problemlos möglich wäre. So kämpfte ich mich durch die erste Runde zur Halbmarathonmarke - die Zeiten (der anvisierte Viererschnitt) passten da noch. Der Beginn der zweiten Runde stellt in Salzburg (eigentlich bei allen Zweirundenmarathons) die Weichen, wie es weitergehen wird. Denn plötzlich ist man sehr alleine - die Halbmarathonis sind weg. Und so wurde es ein einsames Rennen immer im ziemlich gleichen Abstand hinter zwei Marathonläufer. Der Kampf wurde härter, und bei Kilometer 28 war die erste Kampfrunde verloren: der Viererschnitt wechselte abrupt auf 4:15. Interessanterweise wurde der Abstand zu meinen Vorläufern aber nicht größer - offenbar mussten auch sie nachlassen. Und so ging die Bein- und Kopfarbeit in das letzte Drittel, immer in der Hoffnung, dass bei der nächsten Kilometertafel der Blick auf die Uhr nicht zum Schock wird. Der kam aber nicht. So manchen Läufer durfte ich Richtung Ziel sogar noch überholen. Und wenn man einmal beim 40er Richtung Mirabell unterwegs ist, gibt es ohnedies kein Halten mehr. Die zwischenzeitlich hochgerechneten 2:53 blieben dank guter Schlusskilometer doch in einiger Ferne. Und Cola und Bier bei endlich entspannten Beinen zischten im Ziel so richtig.
Mein Resümee: Klar gibt es schönere Strecken mit mehr Zuschauern. Aber wenn man Meisterschaften läuft, soll das kein Kriterium sein. Von der Attratkivität her beschränkt sich der Salzburg-Marathon auf einige wenige Kilometer, der Rest besteht aus relativ viel Natur mit immerhin 3 km befestigtem Schotterweg (den es wohl nicht gleich wo auf einem Stadtmarathon geben wird). Jedenfalls empfinde ich die Strecke generell als nicht schwierig - Wien hat da wesentlich mehr Tücken zu bieten. Es wird also nicht mein letzter Salzburg-Marathon gewesen sein.


01.05.2012 
Maissauer Stadtlauf
Selten war es an einem 1. Mai heißer als heuer (obwohl beim Weitersfelder Volkslauf, der meist am 1. Mai stattfand, war es schon auch immer recht heiß). Scharfe 30 Grad über null verlangten allen Teilnehmern beträchtliches Durchhaltevermögen und Schweiß ab. Ein umfangreiches Programm wurde bereits ab den Vormittagsstunden mit dem Duathlon gespielt. Zusammen mit den nachmittäglichen Bewerben ergaben sich viele verschiedene Wertungen. Die LTUler waren vorwiegend in den Laufbewerben zu finden. Kerstin Zwinz (4. WU8) und Nico Layr (2. MU18) traten als erste an. Beim Hobbybewerb, der in Maissau Businessrun hieß, konnte Andi Zechmeister der 3. Platz erringen. Richtig heiß war es dann um 16.15 Uhr beim Hauptlaufstart über 9,32 km. Über 150 Starter schwitzten auf Maissauer Asphalt. Erich Scharf, noch leicht müde vom 40er-Feiern, kam mit den Runden immer besser in Fahrt und macht Platz um Platz bis zum Rang 13 gut, überholte in der letzten Runde auch noch Günther Franz, der als 18. finishte. Beide wurden damit 2. in ihren Altersklassen. Weiters am Podest: Herbert Schuh (3. M55). Bei den Damen durfte sich Eva-Maria Rabl sogar aufs Gesamtpodest freuen, beendet sie den Maissauer Lauf doch als sehr gute Gesamtdritte. Auch hier gab es einen weiteren Pokal für Susi Wechtl. Beim abschließenden Viererstaffellauf, dem ersten Bewerb zum Waldviertler Staffelcup, war wohl an Siegchancen kein Gedanke zu verschwenden. Gekämpft wurde trotzdem. Als Team "Die Waidhofner" traten Rudi Cerny, Günther Franz und Erich Scharf (zusammen mit der Startläuferin Valerie Grabner) nochmals an und erkämpften sich den guten 5. Platz. Der Sieg ging an die ULC Horn Youths, wo mit Nico Layr wiederum ein LTUler mitfeiern durfte.

22.04.2012 
Linz-Marathon
Halbmarathon:
9. Joachim Mödlagl 1:17:03 (M30 2.)
37. Erich Scharf 1:21:01 (für 21,1 km, mit besonderer Startnummer 4020 = die Postleitzahl von Linz)
245. Roland Kerschbaum 1:30:16
Marathon:
220. Josef Filler 3:20:24 = persönliche Bestzeit

15.04.2012 
29. VCM
Marathon: Michael Pavlecka 3:23:14 pB (1004.), Christian Mayer 3:26:51 pB (1198.), Reinhard Zettel 3:34:04 (1650.), Wolfgang Bruckner 3:46:30 (2397.), Sandra Lebersorger 3:56:40 pB (3138.)
Halbmarathon: Rudolf Cerny 1:18:52 (46.), Stefan Scheidl 1:35:00 pB (817.), Walter Schubert 1:38:17 (1181.), Eva-Maria Rabl 1:39:33 (1365.), Hans-Jürgen Fanter 1:41:58 (1691.), Christian Moldaschl 1:53:39 (4159.),
Coca-Cola-Run über 4,2 km: Nico Layr 18:19 (74.)

18.03.2012 
13. Wien Energie Halbmarathon
Beim 13. Wien-Energie-Halbmarathon waren am 18. März bei frühlingshaftem Wetter folgende LTU-Läufer erfolgreich dabei:  33. Erich Scharf 1:21:15; 120. Josef Filler 1:28:39; 123. Roland Kerschbaum 1:28:41; 249. Michael Pavlecka 1:34:39.

10.03.2012 
1. Lasseer Raiffeisen 6-Stundenlauf
Reinhard Zettel is back: Unser Ultraläufer war nach einer längeren privaten Laufauszeit am 10. März beim 1. Lasseeer Raiffeisen 6-Stunden-Lauf dabei. Mit Rang 52 und einer Endleistung von 57.916 Metern klassierte sich unser Ausdauergenie genau in der Hälfte des Finisherfeldes (Ergebnisse).  Am Bild Reini mit Rainer Predl, dem Weltrekordhalter im 100-km-Laufband-Laufen (7h 15 min 8 sec, aufgestellt am 17.12.2011). Diesen Ultra-Laufstar werden wir heuer noch einmal näher erleben dürfen...

18.02.2012 
14. Waldviertler Crosslaufserie
Mit dem Ende der Crosslaufserie ist es an der Zeit, einen umfangreicheren Bericht der Nachwelt zukommen zu lassen, gab es doch in der 14.Crosslaufserie einige Änderungen. Zwettl als Startort der Serie trat nicht mehr an, wurde aber kurzerhand durch einen würdigen Ort vertreten. Nachdem es in Schrems keinen Silvesterlauf mehr gibt, bot es sich geradezu an, dort einen Crosslauf auszutragen. Schöne Laufstrecken gibt es in den Waldviertler Wäldern ja wirklich genug. So entwickelte sich Schrems gleich als optimaler Startpunkt und wurde, auch angesichts des passablen Wetters (wobei wir heuer wirklich bei allen Läufen von Wetterglück wie noch nie reden durften), geradezu gestürmt (mancher Waldviertelcuplauf im Sommer hat nicht so viele Starter über die Langdistanz). So richtig mystisch präsentierte sich der Waldviertler Granitort. Dass um Alois Redl beim Crosslauf heuer wieder niemand herumkommen wird, stellte er dort gleich unter Beweis. Auch Bettina Zelenka gab bei den Damen dort bereits die Favoritenrolle vor. Beide sollten ihre Erfolge bei den nächsten Starts wiederholen und somit sehr früh als Cupgewinner feststehen.
Ende November in Schwarzenau gab es keine streckenbedingten Änderungen gegenüber dem Vorjahr. Erstaunlich war, dass viele Oberösterreicher den Weg ins Waldviertel gefunden hatten, die über die unkomplizierte und rasche Abwicklung der Läufe restlos begeistert waren und ihr weiteres Kommen zusagten.

Horn wartete am zweiten Einkaufssamstag im Advent mit kompletter Änderung der Strecke auf. Direkt hinter dem EKZ wurde eine urige Laufstrecke auf dem Kuhberg gefunden, die von Läufern geradezu gestürmt wurde. Horn war wiederum der Austragungsort der Crosslaufserie mit den meisten Startern. Da bot es sich an, die Kinder in einem eigenen Bewerb vor den Erwachsenen auf die Strecke zu schicken, war doch der Startbereich mit dem Steig durch die Bäume nicht für zu große Starterfelder geeignet. Etwas überrascht wurde in Horn so mancher obere Waldviertler, der angesichts der Wärmegrade ober dem Brunner Berg mit „Sommerlaufsachen“ unterwegs war und dann in der kalten Horner Nebelsuppe mit kurzer Hose etwas bibbernd aus der Wäsche schaute.
Die übliche Angst vor vielem Schnee in Echsenbach war heuer unberechtigt. Doch hielt ein kalter Wind ganz schön dagegen und sorgte kältebedingt für einheitliche Laufbekleidung (kurze Hosen fielen nicht auf). Echsenbach wartete erstmals mit einer kurzen Laufrunde für den Nachwuchs auf, da die bisherige lange Runde so manchem Kind doch ordentlich die Kraft raubte. Alois Redl fixierte in Echsenbach mit dem vierten Sieg den Erfolg in der Crosslaufserie und konnte sich fortan bei den verbleibenden zwei Crossläufen als Teekocher und Mitjogger vergnügen.
Fast alles neu in Gmünd: Der Crosslauf in der Blockheide hatte außer dem Startpunkt fast nichts mit der alten Streckenführung gemein. Drei Runden durch den Wald Richtung Hoheneich auf relativ windgeschützter Strecke gab es zu bewältigen. Der Berg zur Aussichtswarte als Zielanstieg brachte noch so einige Überraschungen in der Reihung mit sich. Es wäre nicht Gmünd, gäbe es dort keinen Schnee: pünktlich zum Start des Crosslaufs um 14.30 Uhr präsentierte sich die Landschaft in dichtem Schneetreiben verhüllt und sorgte für weiße Haarpracht der Läufer.
Waidhofen als Schlusspunkt am 18. Februar hatte im Vorfeld mit hartem Winterwetter zu kämpfen. Nach zwei Wochen Kälteperiode sorgten Schnee und Wind am Golfplatz für einige Verwehungen, die aber vor dem Lauf mit zwei Schneefräsen noch aus der Laufbahn geräumt wurden. Am Lauftag selbst präsentierte sich das Wetter aber von seiner freundlicheren Seite und erlaubte den Athleten, bei der Kleidung wieder zu sparen. Interessant war auch das Antreten von Martin Leirer, der seit Juni 2004 keinen Wettkampf mehr absolvierte und nun im ersten Versuch seit fast 8 Jahren mit dem 14. Platz auf passende Trainingsform verweisen kann.
Somit blieben in dieser 14. Crosslaufserie extreme Wetterbedingungen aus. Sicher mit ein Grund, dass ein absoluter Teilnehmerrekord verzeichnet werden konnte: mit 529 Finishern konnte die Bestmarke der 10. Crosslaufserie 2007 (518 Teilnehmer) überboten werden (nicht einmal bei den beiden letzten Serien mit jeweils sieben Veranstaltungen gab es so viele Starter). Teilnehmerstärkster Event 2011 war der Crosslauf in Horn (117), die wenigsten Läufer gab es zum Abschluss in Waidhofen (73). Dass die Crossläufe heuer einen derart großen Zuspruch zu verzeichnen hatten, sollte die Veranstalter zum Nachdenken animieren: da wär noch mehr drinnen. Die Strecken sind derzeit wirklich sehr toll, die Veranstaltungen unkompliziert, schnell und perfekt organisiert. Ein siebenter derartiger Bewerb könnte durchaus Zuspruch finden.
Läuferisch waren wie schon erwähnt Alois Redl und Bettina Zelenka unerreichbar. Alois gewann damit bereits die 11. Crosslaufserie, Bettina gewann gleich die letzten 6 Serien hintereinander. Dahinter warten allerdings gute Konkurrenten auf ihre Chance: In Gmünd und Waidhofen wurde Marion-Vera Forster vom LT Gmünd bereits etwas gefährlich. Bei den Herren spielten Andreas Silberbauer und Andi Kainz durchaus mit, Alex Frühwirth gab starke Leistungszeichen von sich. Auch Hermann Weixlbraun vom SC Zwickl Zwettl bewies Waidhofen mit dem 5. Platz aufsteigende Form. Für Spannung sorgte er auch damit, dass er im Kampf um den 3. Platz der M30 bis zum letzten Termin mitspielte und gegen Erich Scharf siegreich blieb (Rudi Cerny auch noch mit Chancen auf diesen Platz verweigerte bereits). Günther Franz spielte abermals seine hervorragende Winterform aus. Allgemein bewies sich der LTU Waidhofen als Crosslaufverein: Gemeinsam mit dem ULC Horn brachten wir 13 Teilnehmer in die Endwertung. Nur bei den Pokalplätzen waren Horn und der LT Gmünd erfolgreicher als wir. Die All-Time-Fleißigsten wiederum stellt der LTU: von den bisher ausgetragenen 86 Crossläufen seit 1998 war Emmerich Kuttner bei 75 dabei. Günther Franz hält mit 71 Starts den 2. Platz in der Fleißigstenliste, Erich Scharf mit 58 sowie Johann Handl mit 55 Ergebnissen finden sich noch unter den besten 10.

Video vom Waidhofner Crosslauf (von Werner Vlcek)
Video von der Crosslaufserie-Siegerehrung (von Werner Vlcek)
Fotos vom Waidhofner Crosslauf (von Werner Vlcek)
StadtLauf Waidhofen
CrossLauf Waidhofen
CrossLauf Schwarzenau



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