LaufTria Union Waidhofen

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Lauf-Tria-Union Waidhofen an der Thaya

Thomas Neuwirth beim Elite-Ultra,
dem Mozart-100 in Salzburg

103 km Distanz
4600 Höhenmeter. Herrenplatz 29
in 13:31:51

ERGEBNISSE

(16. Juni 2018)








70.3 in St. Pölten
Von Anita Stocklasser: 27.05.2018 = IRONMAN St. Pölten 70.3. Ich bin sehr happy über das Gesamtergebnis mit 5 Stunden 32 Minuten. Nach dem Schwimmen habe ich schon echt gezweifelt, ob Triathlon das Richtige für mich ist. Trotz Rolling Start wurde ich ständig angeschwommen oder abgedrängt ... somit kam ich ständig aus meinem Rhythmus. Nach dem Wechsel aufs Rad konnte ich die Rakete zünden und wechselte auf die Überholspur. Mit Schnitt 30,6 schaffte ich die 90 km mit doch einigen Höhenmetern und einem Lächeln im Gesicht. Beim abschließenden Halbmarathon fühlte ich mich noch extrem stark und trotz Hitze schaffte ich meine Halbmarathonbestzeit mit 1:43. Gesamt bin ich im Vergleich zum Vorjahr beim IRONMAN 70.3 in Zell am See um etwa 12 min schneller gewesen.
Es war ein toll organisierter Event, an dem ich sicherlich nochmal teilnehmen möchte.

Das Laufwochenende in Waidhofen

ERGEBNISSE HALBMARATHON
ERGEBNISSE STADTLAUF

Videos von Werner Vlcek:
Nachwuchsbewerbe   Benefizbewerb   Hauptlauf    Halbmarathon

NÖN-Fotos vom Stadtlauf
NÖN-Fotos vom Halbmarathon
Bezirksblätter-Fotos
Halbmarathon-Fotos von Johann Newetschny

LTU-Fotos vom Stadtlauf von Gregor Litschauer 
LTU-Fotos vom Halbmarathon (von Gregor Litschauer)

Das Laufwochenende in Waidhofen

Wir hatten so gut wie nichts dem Zufall überlassen – außer das Wetter vielleicht, denn das konnten wir nicht beeinflussen – es spielte aber eindeutig für uns. Jedenfalls war auch die Startnummer 18 für Erich Scharf im Benefizbewerb kein Zufall: im Jahr 2018 sein 18. (und letzter) Lauf als Stadtlaufchef!

Der Freitag selber war für uns gewohntes Terrain: Aufbau und Ablauf komplett gleich wie im Vorjahr – Überraschungen waren somit eher ausgeschlossen. Doch – wenn wir schon vom Wetter gesprochen haben – hat uns die Wetterprognose einige Gedankenmühen abverlangt: was, wenn es doch beim Lauf schütten sollte? In all den Jahren waren wir zwar manchmal knapp am Regen dran, aber so richtig drin zum Glück nie. Laufen ist zwar eine Freiluftveranstaltung, und somit akzeptieren die Läufer den Regen auch, doch für die Zuschauer (und – zugegeben – auch für die Helfer an der Front) wird’s dann doch sehr unangenehm. Denn für eine richtige Regenfestigkeit am Hauptplatz können auch wir nicht sorgen. Somit war Erleichterung angesagt, als es gegen 13 Uhr zu regnen aufhörte und es dann noch ein richtig angenehmer Nachmittag und Abend wurde. Das machte sich in der Stadt bemerkbar: Läufer und Zuschauer kamen noch zahlreich (bei der Siegerehrung der Kinder und Schüler war der Hauptplatz wohl so voll gewesen wie bisher selten).

Erfreulich, dass sich heuer mehr Volksschulklassen an den Schulbewerben angemeldet hatten. Damit stieg auch die Anzahl der Finisher in der U8 deutlich an, während sie in den weiteren Klassen gegenüber dem Vorjahr eher zurückging. Durch die intensivere Teilnahme des BG Waidhofen waren dann in der U18 wieder mehr Läufer beteiligt. Zusammen waren 754 Kinder und Jugendliche in insgesamt 12 Bewerben über die Ziellinie gelaufen (alle Bewerbe wurden auch wieder durch ein Vorausfahrzeug mit Filmteam von Expert Hörmann begleitet und die Filmsequenzen bereits während der Siegerehrung auf dem Hauptplatz vorgeführt). Bemerkenswert, dass es in der WU18 das komplett gleiche Siegertrio wie 2017 und 2015 gegeben hat (Lisa Neudert, Anna Wiesmüller und Lisa Wiesmüller). Für einige Lacher hat unfreiwillig ein Schüler der VS Waidhofen beim Start des Schulbwerbs 3 gesorgt, als ein Schuh von ihm beim Wegstarten an der Ziellinie stehen blieb – in Runde 2 hat er ihn dann schnell angezogen…

Bei den Schulbewerben waren 13 der angetretenen 37 Klassen sehr fleißig und kamen mit 100 % geschlossen ins Ziel. Zusammen mit den 50-%-Klassen und den Kulanzvergütungen (bei kranken oder sonst begründet abwesenden Schülern) zahlte der LTU heuer 2.700 Euro an Prämien an die Klassen aus.

1.304 Anmeldungen im Benefizbewerb: das drittbeste Ergebnis in der Geschichte dieser karitativen Einlage. 3.260 Euro konnten somit zwei Mal vergeben werden. Tatsächlich auf der Laufstrecke unterwegs waren ca. 700 Teilnehmer, von denen dann tatsächlich 578 auch ins Ziel kamen, laufend oder auch nur gehend, wie es halt bei diesem Bewerb erlaubt ist – im Vordergrund steht hier der Gedanke des Helfens, den auch der LTU da sehr ernst nimmt und sämtliche Startgelder dem Benefizzweck zuführt, ein Konzept, das vor 15 Jahren ins Leben gerufen wurde und sich von Jahr zu Jahr erfolgreich bewährt hat.

Der Nachmeldezuspruch beim Hauptlauf war überraschend gut, sodass sich 123 Starter auf den Weg über die 6 Runden durch die Innenstadt machten. Mehr oder weniger als Bank gesetzt festgestanden waren bereits nach Durchsicht der Starterliste die späteren Sieger: Wolfgang Hiller siegte in Waidhofen bereits zum fünften Mal, in der Verfolgung Thomas Reischer und Hannes Silberbauer. Cornelia Krapfenbauer ist wohl in der Form ihres Lebens: Als Gesamtsechste lief sie mit nur 2 Minuten Rückstand auf Sieger Hiller nach 25:18 durch das Ziel – Kilometerschnitt 3:40 – und holte sich damit, wie auch schon im Vorjahr – die Prämie für den neuen Streckenrekord ab. Anna Holzmann und Nicoletta Leidenfrost komplettierten das Siegerinnenpodest. Für Krapfenbauer war es in Waidhofen schon der dritte Sieg, womit sie sich auch den Wanderpokal legal mitnehmen durfte (Wolfgang Hiller erhielt zum Abschluss bereits nach zwei neuen Siegen ebenfalls den Wanderpokal überreicht).

Für den Samstag war die Prognose verlässlich: es wird warm werden. Und es wurde sehr warm! Daher haben wir gegenüber dem Vorjahr die Anzahl der Wasserstationen an der Halbmarathonstrecke von 4 auf 7 aufgestockt. Der Wind blieb großteils aus, die Abkühlung bis zum Zielschluss jedoch kaum. Somit hatten alle Teilnehmer am Halbmarathon und den Landesmeisterschaften schwer zu kämpfen. Optisch locker wegzustecken schienen dies aber die Spitzenleute: Christoph Laister holte sich den Landesmeistertitel in für diese Strecke sehr guten 1:13:21 vor Jürgen Hable und Alexander Leutgeb, der sich über den Lauf hinweg sukzessive nach vor gearbeitet hatte. Mit Rene Armberger und Mario Bauer war der Fünffachsieg des LC Waldviertel perfekt vollbracht. Pech hatte der lange an dritter Stelle laufende Thomas Neuwirth, der unglücklich im Mund von einer Wespe gestochen wurde und somit komplett zurückstecken musste (sonst gab es erfreulicherweise keine großen Rettungseinsätze). Damenlandesmeisterin wurde Lisa Hofstättner vom HSV Wiener Neustadt in 1:36:20. Doch auch hier zeigte sich die Übermacht des LC Waldviertel bei den Heimmeisterschaften (33 der 58 Teilnehmer waren von der grünen Abordnung) gleich im Anschluss mit Barbara Grabner und Cornelia Fuchs auf den Podestplätzen.

Der würdige Abschluss des zweitägigen Laufspektakels erfolgte durch die Meissnitzer Band mit einem zweieinhalbstündigen Open Air auf dem Hauptplatz.

Was bleibt nach 18 vom LTU Waidhofen organisierten Stadtläufen? Jedenfalls eine tolle Entwicklung von einer kleinen, feinen Innenstadtveranstaltung (wo die Siegerehrung damals noch auf der existierenden Rundbogenbühne stattfand) hin zu einem bezirksübergreifend bekannten Großevent (wo wir mehr teilnehmende Kinder vorzuweisen haben als bei den Bewerben des Wachaumarathons). Wir waren der einzige richtige Abendlauf im Waldviertelcup. Wir erinnern uns an den Bühnentruck, den wir mehrere Jahre hatten, ehe 2008 die Tauber-Bühne in Aktion trat, die 2015 durch die Eventbühne abgelöst wurde. Bemerkenswert auch, dass bereits seit 2005 der gesamte Lauf von Expert Hörmann mitgefilmt und per Videowall am Hauptplatz eingespielt wurde. Wir waren auch einige Jahre Teil des österreichischen Volkslaufcups. Wir feierten 2009 den 15. Stadtlauf mit der Übergabe toller Kristallpokale an die Sieger. Wir hatten drei Open Air-Konzerte am Hauptplatz und wir hatten Alexandra Meissnitzer hier. Seit 2006 haben wir den Wanderpokal (der insgesamt vier Mal einen Abnehmer fand), seit 2007 die Schulbewerbe. Diese zwangen uns mit den Jahren auch immer wieder zur weiteren Vorverlegung der Startzeit von ursprünglich 18 Uhr auf letztendlich 17 Uhr. Wir hatten mehrere Jahre nach dem Hauptlauf auch noch den spektakulären Feuerwehrstaffelbewerb durch die Böhmgasse. Die Hauptläufer wurden viele Jahre hinweg mit einem eigenen Nudelbuffet versorgt. Seit 2012 gab es für die schnellsten Damen des Hauptlaufes immer spezielle Sonderpreise. Wir haben 2014 erstmals das Farbpunktesystem für die kleinsten der Nachwuchsläufer eingeführt. Nach dem Bau des Radweges trauten wir uns auch noch über die Herausforderung Halbmarathon drüber, die zum Abschluss mit den Landesmeisterschaften gekrönt wurde. Wir erinnern uns auch an 30 teilweise sehr emotionale Benefizscheckübergaben, wo wir alles zusammen 70.685 Euro übergeben durften. Wir sagen danke an 17.824 Läuferinnen und Läufer, die in unseren 18 Jahren in Waidhofen die Ziellinie überschritten haben. Zusammen mit ihnen haben wir uns bemüht, Waidhofen in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht etwas zu bereichern. Das dürfte uns gelungen sein.

Was bleibt also: eine schöne Erinnerung!




VERANSTALTUNGEN
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CrossLauf Waidhofen
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