LaufTria Union Waidhofen

Los geht's
Letzte Neuigkeiten
Lauftermine
Lauflisten
LäuferInnen
Laufjugend
TriathLon
Landesmeister
Langläufer
Lesestoff
Lichtbilder
Laufbahn
LC Waldviertel
Links
LTU
Hier erreichen Sie uns!
Lauf-Tria-Union Waidhofen an der Thaya

Dirndltal Extrem (4.8.)
Hans-Jürgen Fanter hat bei der 7. Auflage des Dirndltal Extrem Ultratrail in Obergrafendorf teilgenommen und den 23. Platz (von 46) in 18:19 erreicht. Hier seine Eindrücke:
Toller, heuer zum 7x ausgetragener und bestens organisierter Ultratrail in NÖ über 111km mit 5.000hm gespikt. Top Ultratrail veranstaltet durch top motiviertes Veranstalterteam in nettem, familiärem Ambiente mit wenigen aber sehr freundlichen Zusehern entlang der Strecke mit top Strecken- und Zielverpflegung zu fairem Startgeld (für das was geboten wird: Pastaparty, GPS-Tracker für Live-Tracking, 10 Checkpoints wo fast kein Wunsch unerfüllt bleibt, Finisher-Bier vom Organisator persönlich überreicht, die Teilnehmergeschenke (Teilnehmer- und Finisher-Funktionsshirt, Finishermedaille sowie Gürtelschnalle für Finisher unter 18:00h => für mich jedoch – heuer noch nicht – erreichbar L).

Ich habe mich das erste Mal (nach div. bereits absolvierten Bewerben von Straßenläufen (Cupbewerbe, ½- und Marathon bis 6h) sowie div. 1 Tage Ultraläufen und dem JOLsport RUN Kärnten (73km mit 3.000hm)) einem Ultratrail jenseits der 100km gestellt. Die Rahmenbedingungen (Wetter => es war extrem heiß mit Temperaturen bis 35°C mit durchgehendem, strahlenden Sonnenschein!; Vorbereitung sehr gut und intensiv: 2018 bisher ca. 1.750 Lauftrainings-km und ca. 2.500 Ergometertrainings-km; Wien-Energie Halbmarathon, Wings for Life World Run 31,73km = p.B. absolviert, JOLsport RUN Kärnten (73km mit 3.000hm), 2. Waidhofner Thayarunde Halbmarathon und in Summe 5. Trainings-Marathons sowie 3. Trainingsultra-Marathons (max. waren 50km)) waren sehr gut. Persönlich habe ich mir bei meinem bisher mit Abstand längsten mit den meisten hm versehenen Ultratraillauf als Ziel das Durchkommen gesetzt.

zum Bewerb:
Start am Sa. um 06:00Uhr top motiviert und ausgerüstet bei relativ angenehmen aber schon warmen Bedingungen. Zur Strecke: das Orginalzitat des Veranstalters Gerhard Lusskandl beim Briefing: „Die ersten und die letzten 4km sind flach dazwischen geht’s bergauf und-ab“ hat sich voll bewahrheitet. Nach einer kurzen Einlaufphase gings über diverse An- und Abstiege (Stierberg, Grüntalkogel, Obere Hofstatt und Pichl) landschaftlich top ansprechend an insgesamt 4 Checkpoints vorbei bis km 61 zum Checkpoint Schwarzenbach. Von dort weg wurde es in der Nachmittagshitze bei Temperaturen um 35°C im Steilanstieg rauf zum Eisenstein extrem hart. Oben angekommen gönnte ich mir mit ein paar anderen Teilnehmern eine – im Startgeld inkludierte J – Suppe und ein eiskaltes, alkoholfreies Bier J. Nach einem kurzen aber knackigen Abstieg ging es hoch zum Hohenstein (zum 2x auf knapp 1.200m Höhe). Von dort gings auf 9,5km Länge 800hm auf Forststraßen bergab => zwar bei weitem nicht so anstrengend wie bergauf aber das ist eine echte Prüfung für die bereits geschundene Muskulatur und die Gelenke! Nach einem Kleidungs- und Laufschuhwechsel (trockene Kleidung => eine Wohltat aus der total vom Schwitzen und vom ständigen mit Wasser übergiesen durchnässten Laufmontur zu kommen! und Wechsel von Trailschuhen auf stark gedämpfte Straßenschuhe => kurzfristige Erholung für die Füße J) beim Checkpoint 8 (km 83,5 = 2 x Marathon!) gings wieder stetig bergauf mit kurzen bergab Passagen Richtung Kaiserkogel (Checkpoint 9). Dort angekommen rüstete ich mich – nach kurzer Stärkung – aufgrund der einbrechenden Dunkelheit mit Stirnlampe aus und machte mich auf die letzten knapp 20km welche durchwegs bergab aber doch kupiert und aufgrund der Dunkelheit sowie der zunehmenden Erschöpfung sehr fordernd waren. Zum Ziel hin waren meine Tanks dann ziemlich leer und ich konnte LEIDER auf den letzten flachen Kilometern die zwischenzeitlich in greifbarer Nähe scheinende Zeit unter 18:00h nicht mehr angreifen. Schließlich kam ich nach 18h und 19min (kurz nach Mitternacht) zwar erschöpft aber ÜBERGLÜCKLICH im Ziel an, durchlief das Zielband (auch beim 23. Platz noch montiert J) und nahm vom Veranstalter (Gerhard Lusskandl) persönlich Glückwünsche und ein eiskaltes Bier – sowie am Vormittag bei der Siegerehrung die hartverdiente Finishermedaille – in Empfang.

ein paar Eckdaten (Verbrauch):
ca. 11.552kcal, unzählige Liter Iso- und Wasser – sicher jenseits der 10Liter, 8 Powergels, 2 Magensiumtabletten, 10 Maps, 1 Suppe, div. Müsliriegel und zig Bananen und Wassermelonenstücke – in Summe sicher mehr als 2 ganze Melonen!

Mein Resümee:
tolle Veranstaltung, super Erfahrung im Ultratrailbereich (ohne Krampf aber um mit einigen Blasen reicher durchgekommen J) mit für mich persönlich zufriedenstellendem aber ausbaufähigem Endergebnis (Minimalziel = Durchkommen => relativ locker geschafft J jedoch die 18:00h Marke (=> das Unterschreiten diese wird mit einer Gürtelschnalle belohnt J) wahrscheinlich auch aufgrund der extreme Temperaturen knapp verpasst => Ziel für nächstes Jahr!!!) => Fortsetzung im Ultratrailbereich auch mit Etappenrennen folgt sicher.

Schwimmmarathon Hallstatt (4.8.)
Gregor Holzinger wagte sich wieder mal an etwas Außergewöhnliches. Hier sein Bericht:

Am Samstag den 4. August fand in Hallstatt ein Schwimmmarathon statt. Geschwommen wurden 10km von Bad Goisern über Hallstatt nach Obertraun. Vom Veranstalter eingeladen nahm ich daran teil.

Gestartet wurde um 09:30 in Bad Goisern im Strandbad Untersee. Aufgrund der Wassertemperatur, die zwischen 17° und 21° lag, starteten die Teilnehmer der Allgemeinen Klasse mit Neoprenanzug. Der Start erfolgte für alle 240 Starter aus dem Wasser. Wilde Schlägereien blieben aus, jedoch legten die open water Schwimmer ein sehr hohes Tempo vor. Da ich dieses Tempo nur ca. 3km schwimmen konnte, musste ich etwas nachlassen und kam alleine zur ersten von drei Labstellen. Hier war ein Landgang erforderlich. Nach kurzer Stärkung ging es weiter. Nach knapp 5,5 km kam die zweite Labstelle. Diese war auf einem Floss aufgebaut. An dieser Stelle war es am kältesten, da der See hier ca. 100m tief ist. Daher hielt ich mich bei dieser Labe nur kurz auf. Ich schwamm weiter Richtung dritte Labstelle, zwischen den Elektrobooten der Asiaten und den Ausflugsschiffen hindurch. Die beeindruckende Kulisse von Hallstatt und den umringenden Bergen entschädigte die Anstrengung. Angekommen bei der letzten Labstelle, die wieder an Land war, wurde ich um ein kurzes Interview gebeten. Danach sprang ich, schon etwas erledigt aber dennoch euphorisch, wieder ins Wasser um die letzten 2,5 km zu schwimmen. Nach 3h 44min erreichte ich endlich das Ziel. Mit der Zeit bin ich zufrieden, da ich vorher noch nie so eine lange Distanz durchgeschwommen bin.

Es war für mich ein sehr schöner Bewerb vor malerischer Kulisse, der mir noch lange in Erinnerung bleiben wird. Eine Wiederholung, allerdings mit besserer Vorbereitung, wird nicht ausgeschlossen.


Trumer Triathlon  (22.7.)

Beim Trumer Triathlon am 22. Juli dieses Jahr wurden die Österreichischen Staatsmeister in der Halbdistanz gekürt. 1,9 km Schwimmen, 88,5 km Radfahren und 21,1 km Laufen mussten bei sehr nassen und windigen Bedingungen absolviert werden. Vom LTU-Waidhofen/Th war auch Anita Stocklasser am Start. Mit einer Gesamtzeit von 5:32 holte sie sich Silber in ihrer Altersklasse bei den Österreichischen Meisterschaften.

Ich selbst bin sehr stolz auf diese Leistung. Es war kein einfaches Rennen, die hügelige Radstrecke durch das Salzburger Seenland ist bei Schönwetter herrlich, aber bei diesem Dauerregen eine wahre Challenge – besonders die Nebelschwaden und die nassen Abfahrten machten den Radteil sehr anspruchsvoll. Meine Erfahrung von den vielen Straßenrennen, die ich viele Jahre zuvor gefahren bin, konnte ich bei diesen Bedingungen gut einsetzen. Schwimmen ist nicht so meine Stärke, da lag ich Gesamt bei den Damen auf Platz 52 und mit dem Rad kämpfte ich mich auf Platz 14 vor. Den Halbmarathon schaffte ich in der Zeit von 1:44 und landete somit auf Platz 20 gesamt bei den Damen.

Weiters vom LTU dabei: 95. Gregor Holzinger 5:13:31
ERGEBNISSE

Duathlon Leobersdorf (8.7.)
Beim 3. Women Duathlon in Leobersdorf hat Anita Stocklasser auf der Strecke Power Women (7,5 km Laufen/28 km Radfahren/6 km Laufen) den 5. Gesamtplatz  erreicht. Damit war sie Siegerin in ihrer Altersklasse W40 mit einer Gesamtzeit von 1:52. Insgesamt 54 Damen hatten sich bei den windigen und heißen Bedingungen von der stärksten Seite gezeigt.






Ironman Klagenfurt (1.7.)
Gut Leistungen haben die Waldviertler Athleten beim Ironman Austria in Kärnten abgeliefert. Für den LTU waren dabei erfolgreich:
Rudi Langsteiner 10:50:03 (559.)
Bernd Höfinger 11:29:38 (939.)
Alex Frühwirth 10:27:22 (374.)
ex-LTU: Joachim Mödlagl 11:31:50 (961.)

Die weiteren Waldviertler: 
Andi Kainz 9:02:05 (22., 2. in der M30)
Cornelia Krapfenbauer 10:10:29 (14. Dame, 2. W30)

Nicht nur zur Anfeuerung der Waldviertler,sondern auch selbst vor Ort aktiv waren Katharina und Sabine Bartl, unterwegs beim Irongirls-Bewerb über 4,2 km (auch Sabine Mödlagl nahm teil).




Thomas Neuwirth beim Elite-Ultra,
dem Mozart-100 in Salzburg

103 km Distanz
4600 Höhenmeter. Herrenplatz 29
in 13:31:51

ERGEBNISSE

(16. Juni 2018)








70.3 in St. Pölten
Von Anita Stocklasser: 27.05.2018 = IRONMAN St. Pölten 70.3. Ich bin sehr happy über das Gesamtergebnis mit 5 Stunden 32 Minuten. Nach dem Schwimmen habe ich schon echt gezweifelt, ob Triathlon das Richtige für mich ist. Trotz Rolling Start wurde ich ständig angeschwommen oder abgedrängt ... somit kam ich ständig aus meinem Rhythmus. Nach dem Wechsel aufs Rad konnte ich die Rakete zünden und wechselte auf die Überholspur. Mit Schnitt 30,6 schaffte ich die 90 km mit doch einigen Höhenmetern und einem Lächeln im Gesicht. Beim abschließenden Halbmarathon fühlte ich mich noch extrem stark und trotz Hitze schaffte ich meine Halbmarathonbestzeit mit 1:43. Gesamt bin ich im Vergleich zum Vorjahr beim IRONMAN 70.3 in Zell am See um etwa 12 min schneller gewesen.
Es war ein toll organisierter Event, an dem ich sicherlich nochmal teilnehmen möchte.

Das Laufwochenende in Waidhofen

ERGEBNISSE HALBMARATHON
ERGEBNISSE STADTLAUF

Videos von Werner Vlcek:
Nachwuchsbewerbe   Benefizbewerb   Hauptlauf    Halbmarathon

NÖN-Fotos vom Stadtlauf
NÖN-Fotos vom Halbmarathon
Bezirksblätter-Fotos
Halbmarathon-Fotos von Johann Newetschny

LTU-Fotos vom Stadtlauf von Gregor Litschauer 
LTU-Fotos vom Halbmarathon (von Gregor Litschauer)

Das Laufwochenende in Waidhofen

Wir hatten so gut wie nichts dem Zufall überlassen – außer das Wetter vielleicht, denn das konnten wir nicht beeinflussen – es spielte aber eindeutig für uns. Jedenfalls war auch die Startnummer 18 für Erich Scharf im Benefizbewerb kein Zufall: im Jahr 2018 sein 18. (und letzter) Lauf als Stadtlaufchef!

Der Freitag selber war für uns gewohntes Terrain: Aufbau und Ablauf komplett gleich wie im Vorjahr – Überraschungen waren somit eher ausgeschlossen. Doch – wenn wir schon vom Wetter gesprochen haben – hat uns die Wetterprognose einige Gedankenmühen abverlangt: was, wenn es doch beim Lauf schütten sollte? In all den Jahren waren wir zwar manchmal knapp am Regen dran, aber so richtig drin zum Glück nie. Laufen ist zwar eine Freiluftveranstaltung, und somit akzeptieren die Läufer den Regen auch, doch für die Zuschauer (und – zugegeben – auch für die Helfer an der Front) wird’s dann doch sehr unangenehm. Denn für eine richtige Regenfestigkeit am Hauptplatz können auch wir nicht sorgen. Somit war Erleichterung angesagt, als es gegen 13 Uhr zu regnen aufhörte und es dann noch ein richtig angenehmer Nachmittag und Abend wurde. Das machte sich in der Stadt bemerkbar: Läufer und Zuschauer kamen noch zahlreich (bei der Siegerehrung der Kinder und Schüler war der Hauptplatz wohl so voll gewesen wie bisher selten).

Erfreulich, dass sich heuer mehr Volksschulklassen an den Schulbewerben angemeldet hatten. Damit stieg auch die Anzahl der Finisher in der U8 deutlich an, während sie in den weiteren Klassen gegenüber dem Vorjahr eher zurückging. Durch die intensivere Teilnahme des BG Waidhofen waren dann in der U18 wieder mehr Läufer beteiligt. Zusammen waren 754 Kinder und Jugendliche in insgesamt 12 Bewerben über die Ziellinie gelaufen (alle Bewerbe wurden auch wieder durch ein Vorausfahrzeug mit Filmteam von Expert Hörmann begleitet und die Filmsequenzen bereits während der Siegerehrung auf dem Hauptplatz vorgeführt). Bemerkenswert, dass es in der WU18 das komplett gleiche Siegertrio wie 2017 und 2015 gegeben hat (Lisa Neudert, Anna Wiesmüller und Lisa Wiesmüller). Für einige Lacher hat unfreiwillig ein Schüler der VS Waidhofen beim Start des Schulbwerbs 3 gesorgt, als ein Schuh von ihm beim Wegstarten an der Ziellinie stehen blieb – in Runde 2 hat er ihn dann schnell angezogen…

Bei den Schulbewerben waren 13 der angetretenen 37 Klassen sehr fleißig und kamen mit 100 % geschlossen ins Ziel. Zusammen mit den 50-%-Klassen und den Kulanzvergütungen (bei kranken oder sonst begründet abwesenden Schülern) zahlte der LTU heuer 2.700 Euro an Prämien an die Klassen aus.

1.304 Anmeldungen im Benefizbewerb: das drittbeste Ergebnis in der Geschichte dieser karitativen Einlage. 3.260 Euro konnten somit zwei Mal vergeben werden. Tatsächlich auf der Laufstrecke unterwegs waren ca. 700 Teilnehmer, von denen dann tatsächlich 578 auch ins Ziel kamen, laufend oder auch nur gehend, wie es halt bei diesem Bewerb erlaubt ist – im Vordergrund steht hier der Gedanke des Helfens, den auch der LTU da sehr ernst nimmt und sämtliche Startgelder dem Benefizzweck zuführt, ein Konzept, das vor 15 Jahren ins Leben gerufen wurde und sich von Jahr zu Jahr erfolgreich bewährt hat.

Der Nachmeldezuspruch beim Hauptlauf war überraschend gut, sodass sich 123 Starter auf den Weg über die 6 Runden durch die Innenstadt machten. Mehr oder weniger als Bank gesetzt festgestanden waren bereits nach Durchsicht der Starterliste die späteren Sieger: Wolfgang Hiller siegte in Waidhofen bereits zum fünften Mal, in der Verfolgung Thomas Reischer und Hannes Silberbauer. Cornelia Krapfenbauer ist wohl in der Form ihres Lebens: Als Gesamtsechste lief sie mit nur 2 Minuten Rückstand auf Sieger Hiller nach 25:18 durch das Ziel – Kilometerschnitt 3:40 – und holte sich damit, wie auch schon im Vorjahr – die Prämie für den neuen Streckenrekord ab. Anna Holzmann und Nicoletta Leidenfrost komplettierten das Siegerinnenpodest. Für Krapfenbauer war es in Waidhofen schon der dritte Sieg, womit sie sich auch den Wanderpokal legal mitnehmen durfte (Wolfgang Hiller erhielt zum Abschluss bereits nach zwei neuen Siegen ebenfalls den Wanderpokal überreicht).

Für den Samstag war die Prognose verlässlich: es wird warm werden. Und es wurde sehr warm! Daher haben wir gegenüber dem Vorjahr die Anzahl der Wasserstationen an der Halbmarathonstrecke von 4 auf 7 aufgestockt. Der Wind blieb großteils aus, die Abkühlung bis zum Zielschluss jedoch kaum. Somit hatten alle Teilnehmer am Halbmarathon und den Landesmeisterschaften schwer zu kämpfen. Optisch locker wegzustecken schienen dies aber die Spitzenleute: Christoph Laister holte sich den Landesmeistertitel in für diese Strecke sehr guten 1:13:21 vor Jürgen Hable und Alexander Leutgeb, der sich über den Lauf hinweg sukzessive nach vor gearbeitet hatte. Mit Rene Armberger und Mario Bauer war der Fünffachsieg des LC Waldviertel perfekt vollbracht. Pech hatte der lange an dritter Stelle laufende Thomas Neuwirth, der unglücklich im Mund von einer Wespe gestochen wurde und somit komplett zurückstecken musste (sonst gab es erfreulicherweise keine großen Rettungseinsätze). Damenlandesmeisterin wurde Lisa Hofstättner vom HSV Wiener Neustadt in 1:36:20. Doch auch hier zeigte sich die Übermacht des LC Waldviertel bei den Heimmeisterschaften (33 der 58 Teilnehmer waren von der grünen Abordnung) gleich im Anschluss mit Barbara Grabner und Cornelia Fuchs auf den Podestplätzen.

Der würdige Abschluss des zweitägigen Laufspektakels erfolgte durch die Meissnitzer Band mit einem zweieinhalbstündigen Open Air auf dem Hauptplatz.

Was bleibt nach 18 vom LTU Waidhofen organisierten Stadtläufen? Jedenfalls eine tolle Entwicklung von einer kleinen, feinen Innenstadtveranstaltung (wo die Siegerehrung damals noch auf der existierenden Rundbogenbühne stattfand) hin zu einem bezirksübergreifend bekannten Großevent (wo wir mehr teilnehmende Kinder vorzuweisen haben als bei den Bewerben des Wachaumarathons). Wir waren der einzige richtige Abendlauf im Waldviertelcup. Wir erinnern uns an den Bühnentruck, den wir mehrere Jahre hatten, ehe 2008 die Tauber-Bühne in Aktion trat, die 2015 durch die Eventbühne abgelöst wurde. Bemerkenswert auch, dass bereits seit 2005 der gesamte Lauf von Expert Hörmann mitgefilmt und per Videowall am Hauptplatz eingespielt wurde. Wir waren auch einige Jahre Teil des österreichischen Volkslaufcups. Wir feierten 2009 den 15. Stadtlauf mit der Übergabe toller Kristallpokale an die Sieger. Wir hatten drei Open Air-Konzerte am Hauptplatz und wir hatten Alexandra Meissnitzer hier. Seit 2006 haben wir den Wanderpokal (der insgesamt vier Mal einen Abnehmer fand), seit 2007 die Schulbewerbe. Diese zwangen uns mit den Jahren auch immer wieder zur weiteren Vorverlegung der Startzeit von ursprünglich 18 Uhr auf letztendlich 17 Uhr. Wir hatten mehrere Jahre nach dem Hauptlauf auch noch den spektakulären Feuerwehrstaffelbewerb durch die Böhmgasse. Die Hauptläufer wurden viele Jahre hinweg mit einem eigenen Nudelbuffet versorgt. Seit 2012 gab es für die schnellsten Damen des Hauptlaufes immer spezielle Sonderpreise. Wir haben 2014 erstmals das Farbpunktesystem für die kleinsten der Nachwuchsläufer eingeführt. Nach dem Bau des Radweges trauten wir uns auch noch über die Herausforderung Halbmarathon drüber, die zum Abschluss mit den Landesmeisterschaften gekrönt wurde. Wir erinnern uns auch an 30 teilweise sehr emotionale Benefizscheckübergaben, wo wir alles zusammen 70.685 Euro übergeben durften. Wir sagen danke an 17.824 Läuferinnen und Läufer, die in unseren 18 Jahren in Waidhofen die Ziellinie überschritten haben. Zusammen mit ihnen haben wir uns bemüht, Waidhofen in sportlicher und gesellschaftlicher Hinsicht etwas zu bereichern. Das dürfte uns gelungen sein.

Was bleibt also: eine schöne Erinnerung!




VERANSTALTUNGEN
StadtLauf Waidhofen
CrossLauf Waidhofen
CrossLauf Schwarzenau
SportgaLa



GaLerien:
LTU Waidhofen-Fotos
Vlcek-Videos
Michael Pavlecka
Andreas Biedermann
Martin Riener
LC Waldviertel
LT Gmünd
Johann Newetschny
Walter Zelenka